Donnerstag, 14. November 2019
Mittwoch, 9. Oktober 2019
farce vivendi @ autumn / automne / otoño 2019
Breaking News, also brechende (natürlich im Sinne von bahnbrechend und ganz sicher nicht im Sinne von speibend) Neuigkeiten: Am Do, 21.11.2019 wird es nach einer längeren Sommerpause wieder ein farce vivendi Open Mic geben. Die Örtlichkeit wird - wie schon die letzten Male - wieder das Cafe Benno sein. Nähere und weitere Informationen werden folgen.
Donnerstag, 9. Mai 2019
16.5. Buchpräsentation: POETISIAKA (Lyrikband von melamar)
16.5.2019 / 19:30
WE OPEN SPACE
Arnsteingasse 30
1150 Wien
Die Autorin trägt ihre Texte vor, der Eintritt ist frei.
"mein wort hat nicht viel gewicht, doch so schlecht ist das gar nicht, denn ohne gewicht tragen die worte sich selbst und niemals bin ich zu schwach sie aufzuheben. und deshalb, weil meine worte kein gewicht haben in dieser welt, habe auch ich kein gewicht und deshalb, weil ich kein gewicht habe, koennen die worte mich immer tragen."
WE OPEN SPACE
Arnsteingasse 30
1150 Wien
Die Autorin trägt ihre Texte vor, der Eintritt ist frei.
"mein wort hat nicht viel gewicht, doch so schlecht ist das gar nicht, denn ohne gewicht tragen die worte sich selbst und niemals bin ich zu schwach sie aufzuheben. und deshalb, weil meine worte kein gewicht haben in dieser welt, habe auch ich kein gewicht und deshalb, weil ich kein gewicht habe, koennen die worte mich immer tragen."
Poetisiaka, das sind
poetische Texte aller Art. Es handelt sich um eine – bewusst weit
gefasste – Genrebezeichnung. Vielfalt ist Teil des Konzepts,
Planlosigkeit die Methode. Nicht aus Faulheit, sondern der
größtmöglichen Weite des Blickes wegen.
Poetisiaka wollen
Lust darauf machen, der Kreativität Raum zu geben. So wie
Aphrodisiaka zur Liebe anregen, wollen sie zur Poesie und zum eigenen
Schreiben verführen.
6:00 pm ... doors open > 7:30 pm ... poetry reading starts
food and drinks available, donation for artists appreciated :)
................................................
WE OPEN SPACE VIENNA - Arnsteingasse 30, 1150 Wien ...
in der Nähe von Wien Westbahnhof (U3, U6) > Straßenbahn 52, 60 oder Bus 12A (Mariahilferstraße/Geibelgasse)
6:00 pm ... doors open > 7:30 pm ... poetry reading starts
food and drinks available, donation for artists appreciated :)
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WE OPEN SPACE VIENNA - Arnsteingasse 30, 1150 Wien ...
in der Nähe von Wien Westbahnhof (U3, U6) > Straßenbahn 52, 60 oder Bus 12A (Mariahilferstraße/Geibelgasse)
Mittwoch, 8. Mai 2019
Ein Muschipapst, zwei Bibeln, na sakra, vergelt's Gott!
Nachdem wir mit dem farce vivendi
Open Mic die letzten Male donnerstäglich unterwegs waren, wurde
es dieses Mal mittwöchlich. Wieder einmal war es eine bunte Mischung
aus uns bereits überaus bekannten Gesichtern und erstmaligen
Auftretenden. Wie gewohnt begleiteten MELAMAR und ANDI PIANKA
moderierend den Abend.
Der berühmte Münzwurf durch eine von
MELAMAR mitgebrachte mexikanisch-aztekische Münze ließ sie
sogleich als erste Eisbrecherin beginnen. Sie las einige Texte aus
ihrem soeben erscheinenden Gedichtband „Poetisiaka“ (welcher am
16.5. präsentiert wird – siehe Posting weiter oben).
THOMAS HINTERHOFERs Text „Google
Maps“ handelte u.a. von Sehnsüchten, Rupien, einem versinkenden
Orchester, Haydns Schädel und Mauretanien.
MARKUS, das erste Mal bei uns
auftretend, sang zwei Lieder: „Das Leben ist manchmal hart und
zart“ sowie „Blues me“ (oder womöglich „Blues mi“?)
GERHARD brachte drei Texte –
einen mittelalterlichen über eine holde Maid sowie zwei über seine
Katze und deren Ignoranz bzw. Abneigung ihm gegenüber.
PUSZTACOWBOY war der
Muschipapst. Ein erotischer Text über die religiös-politische
Strömung „Muschismus“ mit sehr vielen Wortspielereien.
KLAUS SINOWATZ war derjenige mit
den meisten Texten. Es gab Kurz- und Kürzestgedichte, darunter
1-Satz-Gedichte über Haushaltsgegenstände.
KRAMURI war dafür derjenige mit
dem kürzesten Auftritt. Er erzählte von einer „Na
Sakra“-Ostererlebnis einer Patientin sowie von arschigen
Luftballons.
CHRISTIAN „SCHREIBI“
SCHREIBMÜLLER leierte priesterlich (bzw. popenhaft) eine Litanei
mit dem mit Publikumsbeteiligung performten Refrain „Vergelt's
Gott!“
JOHANN hatte zwei
österreichische „Bibeln“ mit dabei, nämlich Boulevardzeitungen,
zu denen er performte. Dann gab es noch einen stillen Dialog zwischen
Nachbarn.
Danach ward Pause.
ANDI PIANKA war Eisbrecher #2
und brachte – passend zum 8. Mai – erst einen Text über elf
kleine Idiotitäre und danach ein apokalyptisches ABC.
MILENA las einige Gedichte, die
u.a. von einem vom Himmel fallenden Klamauk, Hügelzügen oder der
Toskana (meiner Geliebten) handelten.
REINHARD sang im Wiener Dialekt.
Erst „Bleib heut Nacht bei dir“, dann (mit ausgeborgtem Hut von
Pusztacowboy als Accessoire): „I bin ein Cowboy aus der Stadt“.
LAKSHMI begann mit einem
Jandl-artigen Dialog zwischen Frieda und Albert. Es folgte ein Text
um eine Idee, die mit einer Rose zu tun hatte.
MARTIN AUER sang mit
Mundharmonika von einem nach Kanal stinkenden Wienfluss (den er oft
mit dem Rad entlangfährt). Und danach von blühenden Linden.
STEFAN PETER kam unlängst zu
Sturz (der Autor dieser Zeilen 2 Tage nach dem Open Mic auch,
allerdings mit ungravierenderen Folgen, Anm.) und verarbeitete das in
seinem Text „Sturztrauma“.
GABRIEL war das erste Mal mit
dabei. In seinem Lied ging es um die Brücke zur Welt zwischen einem
Kloster und einer Werbeagentur.
GEORG HARLEKIN hat ein neues
Buch, nämlich „Briefe an die Liebe, Teil 2“. Daraus las er u.a.
über Illusionen, Demokratie oder unbekannte Absender.
ILLY war überhaupt das erste
Mal auf einer Bühne. Es war ihr nicht anzumerken. Nach Gedichten
über ihr „Innen“ und das Feuer beendete sich sie mit einem
in-der-Früh-Biergedicht das 67. farce vivendi Open Mic.
Aber wie das so ist, gab es auch
diesmal einen gemütlichen Ausklang der letzten Verbliebenen bis weit
nach Mitternacht.
Uns wird es auch in Hinkunft geben,
allerdings sind die nächsten Open-Mic-Termine grad erst im Entstehen.
Deswegen noch kein Hinweis auf den nächsten Termin. Was wir aber
demnächst zu bieten haben, ist die schon zuvor erwähnte
Gedichtband-Präsentation von melamar sowie die zweite Präsentation
unserer fv-Anthologie am 21. Mai (Posting folgt).
Samstag, 4. Mai 2019
8.5. farce vivendi OPEN MIC @Cafe Benno
8.5.2019 / 19:30h
farce vivendi OPEN MIC
die offene Bühne für Literatur, Performance und Musik
Cafe Benno
Alser Straße 67 (Ecke Bennogasse)
1080 Wien
Moderation: melamar & Andi Pianka
Eintritt: Frei(e Spende)
Wir freuen uns über Publikum ebenso wie über auftrittswillige Autor/innen, Liedermacher/innen, etc.
poesie das bist du!
poezia eşti tu!
POETRY THAT´S YOU!
poesia eres tú!
诗歌,就是你!
Thơ ca là bạn!
poezja to jesteś ty!
ARTIST INFO:
5 min fuer deinen text / deinen song / deine performance
alle sprachen und stile willkommen!
1 freigetränk
5 min for your text / song / performance
all styles and languages welcome!
1 free drink
5 minutos para tu texto / canción / performance
todos los estilos e idiomas bienvenidos!
1 bebida libre
farce vivendi OPEN MIC
die offene Bühne für Literatur, Performance und Musik
Cafe Benno
Alser Straße 67 (Ecke Bennogasse)
1080 WienModeration: melamar & Andi Pianka
Eintritt: Frei(e Spende)
Wir freuen uns über Publikum ebenso wie über auftrittswillige Autor/innen, Liedermacher/innen, etc.
poesie das bist du!
poezia eşti tu!
POETRY THAT´S YOU!
poesia eres tú!
诗歌,就是你!
Thơ ca là bạn!
poezja to jesteś ty!
ARTIST INFO:
5 min fuer deinen text / deinen song / deine performance
alle sprachen und stile willkommen!
1 freigetränk
5 min for your text / song / performance
all styles and languages welcome!
1 free drink
5 minutos para tu texto / canción / performance
todos los estilos e idiomas bienvenidos!
1 bebida libre
Donnerstag, 14. Februar 2019
Ein Valentinstag mit drachischen Tapiren, Steinböcken und Lamas
Das 66. farce vivendi Open Mic
fand eher rein zufällig am Valentinstag statt, aber gerade das
führte zu einer bunten thematischen Vielfalt der Beiträge.
Interessanterweise kamen dabei öfters auch Tiere vor. Der Keller des Cafe Benno
war jedenfalls bummvoll – und auch die Zahl der auftretenden Acts war
mit 19 (bzw. mit den beiden EisbrecherInnen gar 21) die dritthöchste
der langjährigen fv-Open-Mic-Geschichte. Durch den Abend führten
wieder einmal melamar und Andi Pianka.
Die traditionelle Losmünze war diesmal
– passend zum Tag – eine dänische 2-Kronen-Münze, auf der auf
beiden Seiten jeweils zwei Herzerl eingraviert sind ;-) Sie
meinte, ANDI PIANKA solle beginnen, was dieser dann mit dem
absurd-dadaistischen Text „Als ich eine Kuh war“ tat.
Startnummer 1 hatte REINHARD
(erstmals bei uns mit dabei), welcher nach Verzehr von 4 kg Zitronen
ganz ohne Fieberlampe, dafür mit Gitarre, zwei Liebeslieder sang und
(mit Publikums-Interaktion) summte.
Ihm folgte THOMAS MAYER
PHANTASÖNLICH mit einem berührenden Erinnerungstext an eine vor
über zehn Jahren tödlich verunglückte Freundin, deren Geheimnis er
nie ergründen konnte.
HEIDI WIMMER war eher für den
ValenTIERstag, wobei ihr Text dann allerdings von der Liebe zu einem
(grauen) Haus handelte. Es kam zu einem Flug durch Raum und Sumpf.
RITA, auch eine
fv-Open-Mic-Debütantin, ist Song-Schamanin. Ihr Krafttier war der
von ihr berittene Drache. So sang sie nicht nur auf Deutsch, sondern
einen Teil des Liedes auf Drachisch.
WOLFGANG E. EIGENSINN brachte
drei Texte. Vom Wechselwinter ging es über eine Punkgöttin bis hin
zu des Künstlers zweifelhaftem Schicksal. Ein weiterer Text war
unauffindbar.
PHILIP stand das allerste Mal
überhaupt auf einer Bühne, was ihm überhaupt nicht anzumerken war.
Sein Text „Stoppschild“ war eine gesellschaftskritische
Abrechnung mit der Welt der Konzerne.
CHRISTIAN „SCHREIBI“
SCHREIBMÜLLER („Ich schau so aus, als hätte es mich schon
immer gegeben“) kam mit einem Text, der mit Gasherden und
Innenministern anfing, um danach viel sexueller zu werden.
THOMAS HINTERHOFERs Geschichte
„Der Steinbock“ machte, wie er sagte, keinen Sinn. Ein Steinbock
wird vom Gejagten zum Jäger des Jägers. Eine Leiche unter Eichen.
Die erste Hälfte beendete MARLIES
THUSWALD mit Kürzesttexten – u.a. mögliche Antworten auf die
„Wie geht's?“-Frage oder auch zwei Mini-Dramen mit Lama und
Beziehungen.
Und nun war es an der Zeit für die
wohlverdiente Pause.
MELAMAR sorgte als Eisbrecherin
#2 für den Wiederbeginn. Ihr Roman „Bukuríe“ ist soeben im
Verlag Wortreich erschienen. Sie las zwei Ausschnitte, darunter einen
mit Bezug zum Kosovo-Krieg.
GEORG HARLEKIN überraschte mit
einem englischsprachigen Gedicht, das teilweise binär gehalten war.
In den anderen (deutschsprachigen) Gedichten ging es u.a. um Würfel,
Musik und Demokratie.
MONA, eine weitere
fv-Open-Mic-Debütantin, erinnerte in ihrem – erst am Nachmittag
entstandenen – Lied an den Flugpionier Otto Lilienthal bzw. die
damit verbundenen Träume ihrer Kindheit.
RÉKA war in ihren Texten nicht
einmal ein Tapir. Sie wollte auch keine Hühnerkeule, sondern lieber
Menschenfleisch. Auch eine Friseuse kam vor. Und politisch („Geht's
noch?“) wurde es auch.
PETER.W. hatte zufälligerweise
auch einen Tapir-Text. Es folgte „In front of here“. Und in seiner „Hanuschplatz“-Kolumne suchte er nach dem
Unterschied zwischen leuchten und glühen. Ein weiteres fv-Debüt.
Bei MICHAELA HINTERLEITNER wurde
in ihrer Prosa viel sabotiert. Ob das Frau Ottilie mit ihrem
Fuchsschwanz war oder der Anwalt, der sich immer auf gewisse
(Gratis-)Zeitungen draufsetzt, um sie zu besetzen.
WOLFGANG GLECHNER las den Dialog
zum Tag, nämlich „Valentinstag“: Ein Mann kommt in eine
Blumenhandlung, um ein Geschenk für seine Braut zu kaufen. Und ist
verwundert, wieso es dort nur Blumen gibt.
TIPHAN kam mit zwei Gedichten,
wovon das erste den Titel „Eh fost gleich“ trug und das andere
auf Dialekt und gesellschaftskritisch die Unterschiede zwischen den
einen und den anderen festmachte.
ALICE REICHMANN schreibt und
spricht sehr gerne mehrstimmig, so auch diesmal. Querschnitt Wien –
ein seltsames Spiel. Boy meets girl. Zum Valentinstag ging es
allerdings um das Erlernen von Selbstbeziehung.
JOPA JOTAKIN gähnte und gähnte
und gähnte (mit einem Loch im Kopf und einem Röntgähnblick). Nicht
so das Publikum, welches trotz später Stunde immer noch aufmerksam
und begeistert seinem Beitrag lauschte.
Den Abend beendete dann STEFAN
PETER, welcher auf sein 15 Jahre altes Kinderlied „Mahlzeit“
eine (auf jüngsten autobiographischen Erlebnissen basierende) ganz
frische Fortsetzung folgen ließ: „Lass die Zähne los“
Ein feiner, langer Abend ging damit zu
Ende. Die beiden ModeratorInnen machten auch mehrere Male auf die
jüngst erschienene farce-vivendi-Anthologie aufmerksam, welche
sowohl bei uns als auch z.B. in der Buchhandlung OrtnerBücher
käuflich erworben werden kann. Immerhin (mitsamt der beiden
EisbrecherInnen) gleich 13 in der Anthologie vertretenen AutorInnen
waren bei diesem Open Mic auf der Bühne zu erleben. Womöglich ein
Rekord für die Ewigkeit. Oder womöglich auch nicht – wer weiß?
;-)
Nächste Termine gibt es auch:
- Für alle Kurzentschlossenen, die
diesen Bericht noch rechtzeitig lesen: Am Mo, 18.2., 19h beehrt
melamar mit ihrer Buchpräsentation den(?)/die(?)/das(?) *) Thalia in
der Mariahilfer Straße:
*) Bezüglich des diesbezüglich zutreffendsten
Artikels scheint es einige Auffassungsunterschiede zu geben ;-)
- Das nächste farce vivendi Open Mic
findet am Mi, 8.Mai wieder im Cafe Benno statt.
Donnerstag, 31. Januar 2019
Wir openmicen den Valentinstag
Nun ja, der Termin hat sich eher zufällig so ergeben, aber eigentlich ist es DIE allerbeste Gelegenheit, valentinstagliebende und valentinstaghassende Menschen an einem Abend zusammenzubringen. Denn wir haben kein Themen-Special vor, sondern sind völlig offen für so ziemlich alle Arten und Inhalte von Darbietungen eurerseits. Also kommet und erlebet! Unser farce vivendi Open Mic gibt es nämlich nun wieder zu folgenden Koordinaten:
14.02.2019, 19:30
Cafe Benno, 8., Alser Straße 67
Moderieren tun natürlich wieder melamar & Andi Pianka. Sämtliche Ein- & Austritte sind frei, wir ersuchen dennoch aber auch um eine kleine freiwillige Spende.
Und wie so immer im Februar, feiert das farce vivendi Open Mic natürlich auch diesmal wieder mal den Geburtstag unserer Veranstaltungsreihe. Auch wenn es nicht mehr ein runder ist, so wird dennoch unsere neu erschienene und überaus runde Anthologie am Büchertisch aufliegen ;-)
14.02.2019, 19:30
Cafe Benno, 8., Alser Straße 67
Moderieren tun natürlich wieder melamar & Andi Pianka. Sämtliche Ein- & Austritte sind frei, wir ersuchen dennoch aber auch um eine kleine freiwillige Spende.
Und wie so immer im Februar, feiert das farce vivendi Open Mic natürlich auch diesmal wieder mal den Geburtstag unserer Veranstaltungsreihe. Auch wenn es nicht mehr ein runder ist, so wird dennoch unsere neu erschienene und überaus runde Anthologie am Büchertisch aufliegen ;-)
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