Und noch eine Lesungsankündigung, bevor es bald wieder mit dem farce vivendi open mic weitergeht: Am Di, 3.9. um 19:30 liest im Werk JASMIN MARIA MANUELA (u.a. Rekordteilnehmerin der heurigen Bus-Bim-Slams und auch bereits im Celeste beim farce vivendi open mic aufgetreten).
Donnerstag, 29. August 2013
Mittwoch, 26. Juni 2013
Saisonende, Sommerbeginn,...
Ja, und bevor es in die wohlverdiente sommerliche literarische Pause geht, gibt's noch eine Einzellesung im Werk - diesmal vom Organisator der dortigen Lesungen höchstpersönlich.
ANDI PIANKA liest:
Di, 2.7.
20:00
Das Werk
U-Bahn-Bogen 331
(am Donaukanal bei S/U Spittelau)
Und hier wären nochmals die Berichte über alle 23 Bus-Bim-Slams nachzulesen (u.a. auch die beiden im 19. und 22. von melamar und Andi Pianka moderierten).
Das nächste farce vivendi open mic gibt es voraussichtlich am 17. September.
Ein schöner Sommer sei euch gewunschen!
ANDI PIANKA liest:
Di, 2.7.
20:00
Das Werk
U-Bahn-Bogen 331
(am Donaukanal bei S/U Spittelau)
Und hier wären nochmals die Berichte über alle 23 Bus-Bim-Slams nachzulesen (u.a. auch die beiden im 19. und 22. von melamar und Andi Pianka moderierten).
Das nächste farce vivendi open mic gibt es voraussichtlich am 17. September.
Ein schöner Sommer sei euch gewunschen!
Dienstag, 18. Juni 2013
Diesmal hitzemäßig unterwegs...
Und wieder mal open-micten wir bei Wetterextremen: War es
letztes Mal ein extremes Gewitter, so waren es diesmal um die 34°C im Schatten.
Trotzdem fanden sich Menschen ein – sowohl Auftretende als auch Publikum. Hut
ab vor all jenen, die das 34. farce vivendi open mic sämtlichen Bädern und
anderen Sommergenüssen gegenüber bevorzugt haben (und derer waren gar nicht mal
so wenige).
Die übliche Eisbrecherei brachte (so wie schon auch die
letzten Male auch) wieder einmal ANDI PIANKA als Startnummer 0,00 auf
die Bühne. Diesmal ausnahmsweise kein Slamtext, sondern die Sommergrillparty
von Julia und August, auf der sie statt des Spittelbergs den Wilhelminenberg
besteigen, um rund um die geopferten Grillhendln anstatt der üblichen
Opfertänze den Frankfurter, den Debreziner, den Berner und den Käsekrainer zu
tanzen, während drei Millionen Esel das kronische Kleinformat lesen.
In medias res ging als Erster der sowieso „übliche“
Startnummer-1-Verdächtige (zur Klarstellung: die Reihenfolge wurde wirklich
fair von sämtlichen Glücksfeen gezogen und nicht etwa von den ModeratorInnen
vorbestimmt), nämlich ELWOOD LOUD. Als die Kameras aus waren, hielt er
eine Rede vor dem Hohen Haus, in der er seiner Angst, daß uns die Trotteln
ausgehen, wenn wir das Durchfliegen abschaffen, Ausdruck verleihte. Nach der
maximalen Durchtrottelung verträgt Österreich grad mal 3 intelligente Menschen,
weil man sonst als KHG wegen seiner schönen Haare steuerlich verfolgt wird.
Ihm folgte Neo-Poetry-Slammerin FRANZISKA, die mit
ihrem ersten Text an Sattheit erstickte („Bald schlägst du zu, bald läßt du
nach“). Es folgten die Parallelen zwischen Musik und Schießkunst („Damals waren
wir Pioniere, heute tragen wir Abzeichen (...) Damals waren wir Solisten, heute
sitzen wir im Graben“), bis als letzter Text das irdische Tabernakel kam bzw.
der Sumpf sentimentaler Haßtiraden („Das Bild ist mies, du wartest auf den
Schnitt“).
Bus-Bim-Slam-Neoprofi GEORG HARLEKIN brachte
Sehnsuchtstexte: Erst über die Wurzel des Übels über Schiffbrüchige aus dem
Ozean der Tränen, dann ging die Reise mit der Spitze der Lokomotive (dies Wort
vom Autor wunderbar betont), bis als Letztes das Leben zum Tanz wurde – auch für
den traurigen Narren: Errettet mich! Wohin? Vielleicht fliehen?
Nicht Neo, sondern bereits häufiger Gast ist WOLF
MORRISON. Er und seine Gitarre brachten die Mikros und deren Ständer sehr
ins Schwitzen. Aber obschon er schwitzt, singt er: „I sing fia di a liebes Liebesliad“.
Als Zweites folgte die Liebeserklärung an die Stadt („I leb in ana Idiotenstadt“)
Und nun ward Pause.
Klarerweise eröffnete MELAMAR den zweiten Teil. Sie
ließ das Publikum über Gedichte der Seiten 3 bis 59 abstimmen. Gewählt wurden
die Nummern 8, 22, 30, 21, 5, 7 (erinnert fast schon an die Gewinnzahlen einer
Lottoziehung): Eine fahrende Landschaft mit dem Lächeln des Nebels, ein „you
call me cheap“, der Klassiker „God is the mother of the universe“ (denn „the
west is not the best“), danach drohten Bomben, daraufhin mit Insomnia die
Schlaflosigkeit, bis der Traum des Baumes den Auftritt beendete.
Dialekt-Slam-Experte HARRY P. ließ Gustl und Fanny
sich miteinander unterhalten, wo ein Frühstück machen der größere Wunsch als
ein „Ich liebe Dich“ wäre. Dem folgte ein Reimgedicht über ein schönes Leben,
ehe am Schluß statt eines Hundes auf einmal ein Papagei gekauft wurde. Denn
bellen kann der eh auch.
Neuling CHRISTIAN („Wenn man’s runternimmt, geht’s
auch" – auf’s Mikro bezogen) brachte einige Kurzgedichte. Tom ist groß geworden
und als fragmentierte Seele mag er E gehen, er geht also nach Spanien. Wo alles
global lokalisiert ist, wird auch die Luft privatisiert werden. Der Mond
scheint immer, der Winter ist kalt und Deutschland reißt er das EU aus der
Mitte – als Textterror Ottakring).
Wieder mit dabei: MARLIES THUSWALD. Erst wurden
Fliederschatten zu Fliederküssen. Dann folgte das damalige „einfach“ der
Sandburgen (Die große Welt in Kinderhand: Und jetzt? Der Sand ist verflogen und
die Uhr hat ein Loch). Mit einem Inselglück setzte es allerdings doch ein
Happy-End.
Und kurz bevor es aussah, als wäre dieses Open Mic an dieser
Stelle zu Ende, tauchten im letzten Moment doch noch zwei „Bus-Bim-Menschen“
auf. JASMIN hat die Lieblingszahl 12, dennoch erleidet sie in auf diese
Zahl abgestimmten Jahren Gehirnerschütterungen. 2013 wird alles besser: Ich
spiele zwar Jasmin (1), doch ich könnte sie mit Ratatatatata-Bumm brauchen (2),
denn es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit (3), also befreie Dich
(4)!
Den Abend beendete der wohl häufigste Gast unserer
Veranstaltungsreihe, nämlich CHRISTIAN „SCHREIBI“ SCHREIBMÜLLER. Er las
Gedichte, die vor ungefähr zwei Jahrzehnten erstanden sind – „Canzone triste“
über die Tenöre, die Messerhelden sind, doch „viel zu pünktlich kam der Bus“
(etwas, das wohl kaum jemals beim Bus-Bim-Slams passiert). Die Liebe, die
zwar keine Chance, aber auch keine Fiktion ist, folgte. Im zerwühlten Bett gab
die Hüfte nach – und gezielt wird halt immer wieder auf’s Heazz.
Und damit ist der Abend wieder mal vorbei. Das Farce Vivendi
Open Mic entläßt euch in die Sommerpause. Voraussichtlich am 17.September sehen
wir uns wieder. Aber abgesehen davon hoffentlich morgen (19.6., 19h) bzw. Samstag (22.6., 17h,
U1 Kaisermühlen) beim Bus-Bim-Slam.
Es ist nun ca. 5:55 in der Frühe (Ja, einige von uns waren
noch sehr fortgeh- und trinkwillig). Der Autor dieser Zeilen sieht durch sein
Fenster immer mehr Helligkeit. Und da er heut noch zu schlafen vorhat (da
morgen Bus-Bim-Slam XIX), beendet er hiermit diesen Bericht.
Freitag, 7. Juni 2013
Bus & Bim & Slam
Liebe Leute, Menschen, Geschöpfe und sonstige Mitwesen!
Nochmals die Erinnerung: Bus-Bim-Slam reitet zur Zeit auf 23 literaturaffinen Pferden (oder Fahrrädern gar?).
melamar (Gewinnerin des Bum-Bim-Slam VI) und Andi Pianka (Ex-aequo-Gewinner des Bus-Bim-Slam X) moderieren zwei davon, nämlich:
MI, 19.6. um 19h im 19. (beim TÜWI bzw. Ecke Peter-Jordan-Straße vs. Dänenstraße)
SA, 22.6. um 17h im 22. (U1 Kaisermühlen)
So seid dabei! Und natürlich auch am DI, 18.6. beim nächsten farce vivendi Open Mic im Celeste...
Nochmals die Erinnerung: Bus-Bim-Slam reitet zur Zeit auf 23 literaturaffinen Pferden (oder Fahrrädern gar?).
melamar (Gewinnerin des Bum-Bim-Slam VI) und Andi Pianka (Ex-aequo-Gewinner des Bus-Bim-Slam X) moderieren zwei davon, nämlich:
MI, 19.6. um 19h im 19. (beim TÜWI bzw. Ecke Peter-Jordan-Straße vs. Dänenstraße)
SA, 22.6. um 17h im 22. (U1 Kaisermühlen)
So seid dabei! Und natürlich auch am DI, 18.6. beim nächsten farce vivendi Open Mic im Celeste...
Mittwoch, 29. Mai 2013
und Lesungen dazwischen....
Zu farce vivendi gehört mittlerweile auch die Lesereihe, die nun wieder im (allerdings neuen) Werk stattfindet - jeden ersten Dienstag im Monat.
Am 7.Mai las vor zahlreichem Publikum (aufgrund Schönwetters spontan open air am Donaukanal) DANIELLE BOUTEILLE:
Und am 4.Juni geh's weiter mit einer Buchpräsentation: "Die Gugging-Protokolle" (Albatros, 2013) von ROLAND REICHART (ehemals Mückstein):
Di, 4.6.2013, 19:30
Das Werk
U-Bahn-Bogen 331 (bei S/U4/U6 Spittelau)
Zu farce vivendi gehört mittlerweile auch die Lesereihe, die nun wieder im (allerdings neuen) Werk stattfindet - jeden ersten Dienstag im Monat.
Am 7.Mai las vor zahlreichem Publikum (aufgrund Schönwetters spontan open air am Donaukanal) DANIELLE BOUTEILLE:
![]() |
| Foto: Hannes Gellner |
Und am 4.Juni geh's weiter mit einer Buchpräsentation: "Die Gugging-Protokolle" (Albatros, 2013) von ROLAND REICHART (ehemals Mückstein):
Di, 4.6.2013, 19:30
Das Werk
U-Bahn-Bogen 331 (bei S/U4/U6 Spittelau)
Sonntag, 26. Mai 2013
FOTOS VOM farce vivendi OPEN MIC
ZAHLREICHE WEITERE FOTOS VON MINH TAM GIANG FINDEN SICH HIER:
farce vivendi OPEN MIC im april:
farce vivendi OPEN MIC im mai:
diese foto-alben sind öffentlich sichtbar, man braucht keinen facebook-account.
KOMMENTAR ZUM VORANGEGANGENEN POST
lieber andi!
da das posten eines kommentars grade aus mir unbekannten gründen technisch nicht möglich war, an dieser stelle:
erstmal, danke für den bericht!
ich verstehe allerdings nicht, warum du bei meinem traum-text an die offenbarung des johannes denkst. (???)
damit sich auch jene, die nicht beim fv OPEN MIC dabei waren, ein bild davon machen können, gibt es den text hier zum nachlesen:
"HEUT NACHT IM TRAUM, da kam eine frau und schnitt mit einem messer, einem skalpell vielleicht, in die tiere hinein und ich war entsetzt, dass sie einfach so in die tiere hineinschnitt und sie tat es mit einer lakonischen art, als wäre nichts dabei, mit einer miene mit der man fensterputzen könnte und die tiere, ja sie verhielten sich nicht wie natürliche tiere die geschrien und sich gewehrt hätten. sie liessen es einfach geschehen.
und da waren körbe, wie flache, große brotkörbe, die mit einem ebenfalls geflochtenen, nach oben spitz zulaufenden deckelchen versehen waren und ich sah zwei von ihnen und ich sah, dass da zwei räume waren, einer für mensch und einer für tier und der stall war leer und die beiden brotkörbe standen in der stube der menschen. und ich fragte eine person, die ich nicht sah: „wo sind denn die kamele hin?“ und die person, sie war weiblich, gab mir zur antwort: „sie sind da“ und sie hob die deckel der brotkörbe und siehe, da waren die kamele drin, zusammengelegt, bewegungsunfähig, zu einem bruchteil ihrer biologischen größe geschrumpft und ich rief aus: „aber wie kannst du das den armen kamelen antun?“ und die unsichtbare frau sagte, mit tonloser gedankenstimme: „das macht denen doch gar nichts.“ aber vielleicht habe ich sie falsch verstanden, vielleicht meinte sie bloss, dass ihr das nichts mache. dann wachte ich auf. verstört."
lg!
melamar
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