Donnerstag, 7. Dezember 2017
Freitag, 24. November 2017
DIE AUTORiNNEN DER VIER JAHRESZEILEN #3
LESUNG:
Danielle Bouteille, geboren 1985 in Feldkirch. Aufgewachsen in Wien und Leobersdorf. Zwischendurch Katorga in Österreichs sibirischer Steppe (Allentsteig). Studium der Philosophie und der Filmwissenschaften. Seit 2009 öffentliche Lesungen. Ist Musiker, Filmemacher, Schreiberling und Lebenskünstler. Oh ja...
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| Elisabeth Gruber |
Der wohl kaum angehende Gastronom vertrieb sich die Zeit in einer Tourismusschule damit, Gedichte über Tod und Kirchenbrände zu schreiben. Nunja. Die Melancholie ist ihm zwar vergangen, aber heute weiß er nicht mehr, wie er das noch nennen könnte, was sich da an Gefühlen, Knoten und Sternenschutt in ihm häuft. Martin Bachler ist perplex, das ist eigentlich alles, was man über ihn sagen kann. Nach einer gescheiterten Plan-B-Verfolgung an der Universität für Bodenkultur entschloss er sich letztlich doch für das Studium der Komparatistik und verfolgt dort eine sehr zweifelhafte Version des amerikanischen Traums. Sie haben ihm gesagt er soll seine Träume leben. Das tut er jetzt. Wahrscheinlich würde er sich gelinde gesagt aber nur die Haare vom Kopf brennen oder schlimmeres, wäre da nicht die Literatur und Dichtkunst sein linguistisches Opium die Niederungen des globalen Kapitals zu ertragen.
Poetry Slams kennt er zwar, aber er bevorzugt es in den dunklen Laboratorien, gewissermaßen im Mief seiner kleinen Isolation, obskure Buchstabensubstanzen auszukochen und diese zauberhaft schwarze Sauce Viennese nur zu ganz besonderen Anlässen ins unterstbewusste und hinterrückelndste Ohr der hörenden Schar zu gießen.
Martin Bachler schreibt Kurzbios, die düsterer sind als sein Leben im Ganzen. Aber das Leben ist ja selten im Ganzen. Düster? Seine Gedichte sind jedenfalls mehr als das, aber dazu muss man sie auch hören können. Manchmal zweifelt Martin Bachler daran, ob er denn hört. Er ist kein Beethoven, aber Beethoven hat ja auch zumindest in seinem Kopf gehört. Aber dann gehen die Zweifel durch das Sieb und er hört. Hört, hört.
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| Foto: melamar |
niki-TA: Arenautin,
AHS-Lehrerin für textiles Gestalten und Französisch,
alleinerziehende Mutter, Trainerin für Erwachsenenbildung,
Kindergruppenbetreuerin, Schaubildbegleiterin, Lernbegleiterin,
Autorin und als solche farce vivendi Open Mic Teilnehmerin der ersten
Stunde.
Samstag, 18. November 2017
Freitag, 20. Oktober 2017
DIE VIER JAHRESZEILEN - HERBST UND WINTER (Vorschau)
30.11., cafe stadtbahn (gersthofer straße 47, 1180 wien):
es lesen:
christian schreibmüller
daniel reittinger
martin bachler
nikita
es musiziert:
stefan peter
21.12., heinrich (thaliastraße 12, 1160 wien):
es lesen:
andreas plammer
georg harlekin
marlies thuswald
réka tárkány-szücs
es musiziert:
jonopono
moderation beider veranstaltungen: melamar & andi pianka
nähere info folgt
Donnerstag, 19. Oktober 2017
Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder... - weitere 4-Jahreszeilen-Termine :-)
Nach unserer Frühlings- und Sommerveranstaltung der "4 Jahreszeilen" stehen logischer- und astronomischerweise noch ein Herbst- und ein Winter-Termin bevor. Diese seien hiermit mal vorangekündigt:
Die vier Jahreszeilen #3: Do, 30.11. im Cafe Stadtbahn (1180 Wien)
Die vier Jahreszeilen #4: Do, 21.12. beim Heinrich (1160 Wien)
Mehr Details demnächst...
Die vier Jahreszeilen #3: Do, 30.11. im Cafe Stadtbahn (1180 Wien)
Die vier Jahreszeilen #4: Do, 21.12. beim Heinrich (1160 Wien)
Mehr Details demnächst...
Montag, 14. August 2017
Am Ufer des Donaukanals stand ich und slammte...
Geburtstagsfeierlichkeiten der Kunst- und Kulturinitiative
Bevor es in den eigentlichen Wettbewerb ging, eichte MELAMAR mit ihrem Opferlammtext über "idyllische Verhältnisse" die sechsköpfige Publikumsjury, welche dafür 12 Punkte vergab.
Mit Startnummer 1 ging RÉKA TÁRKÁNY SZÜCS ins Rennen um die Gunst des Publikums. Für ihre drei Texte, die von Schafen im Hafen, dem Warten auf die gute Fee und einem "Aber bitte..." handelten, gab es 10 Punkte.
Startnummer 2, CHRISTIAN "SCHREIBI" SCHREIBMÜLLER ("Jo, der Schreibi"), erzählte, auf wie viele Arten man seinen Namen falsch schreiben kann. Als Draufgabe gab es noch einen Rap und von der Jury 15 Punkte.
| And the winner is... Andreas Plammer! |
Mit Startnummer 4 und zwei Gedichten mit viel Reim und auch nicht wenigen Wortspielen beendete IO die erste Runde dieses Wettlesens am Ufer des Donaukanals. Das Resultat waren 10 Punkte.
Vor der zweiten Runde gab ANDI PIANKA Opferlamm #2. Die Hauptfigur seines Textes war der amtierende US-Präsident. 17 Punkte - so lautete seine Probewertung außer Konkurrenz.
Da Réka Tárkány Szücs relativ ungeplant und spontan eingesprungen war, wechselte sie mangels weiterer mitgebrachter Texte für die zweite Runde in die Jury, womit der zweite Durchgang nur mehr von 3 Teilnehmern bestritten wurde - nämlich in der umgekehrten Reihenfolge der ersten Runde.
So musste der letzte von vorher recht bald (auf eine Pause wurde verzichtet, so fügte sich Teil 2 nahtlos an Teil 1 an) als Startnummer 1 wieder auf die Bühne. IO las von Drüberredungskünsten und bekam dafür 14 Punkte.
ANDREAS PLAMMER stellte keine Fragen mehr, sondern sprach sich im Zweifel (in dubio) pro Reh aus, auf welches er alles zurückführte. Die Jury honorierte seinen Beitrag mit der Höchstwertung des Tages von 19 Punkten.
CHRISTIAN "SCHREIBI" SCHREIBMÜLLER zeigte mittels vieler Zeitungsschlagzeilen, wie wahrer Revolverjournalismus funktioniert. Das letzte Voting des Nachmittags(?)/Abends(?) lautete auf 16 Punkte.
Nun ging es nur noch ans Addieren:
IO: 10 + 14 = 24 Punkte -> 3. Platz
SCHREIBI: 15 + 16 = 31 Punkte -> 2. Platz
A. PLAMMER: 18 + 19 = 37 Punkte -> 1. Platz
Alle vier TeilnehmerInnen bekamen jeweils eine Ausgabe der (leider nicht mehr erscheinenden) ehemaligen Literaturzeitschrift "Das 4-blättrige Kloblatt", der zweit- und drittplatzierte zusätzlich je ein Notizbuch und der Sieger, ANDREAS PLAMMER, durfte eine Flasche Xuxu mit nach Hause nehmen.
Wir bedanken uns bei den SlammerInnen, beim Publikum und vor allem auch beim Werk für die Einladung, diesen Slam veranstalten zu dürfen.
Bis demnächst, die nächste farce-vivendi-Veranstaltung kommt bestimmt (möglicherweise bereits im September, genaueres demnächst).
Mittwoch, 9. August 2017
Sa 12.8. FARCE VIVENDI SLAM @Kunst am Kanal
Die Kunst- und Kulturinitiative DAS WERK feiert 11-Jahres-Jubiläum mit 2 Tagen Kunst und Kultur für Groß und Klein (Kinderprogramm, Konzerte, Vernissagen, Installationen, DJ´s, Kulinarisches uvm.):
www.daswerk.org/kunst-am-kanal.html
Und farce vivendi feiert mit, nämlich mit einem Poetry Slam.
FARCE VIVENDI SLAM
Sa, 12.8., 18:00-20:00
Das Werk
9, Spittelauer Lände 12
open air davor (bzw. bei Schlechtwetter drinnen)
Moderation: melamar & Andi Pianka
Eintrit frei(willige Spende) - gilt auch für's übrige Veranstaltungsprogramm, zu dem ihr ebenso eingeladen seid!
Neben ein paar FixstarterInnen vergeben wir vor Ort noch 5 weitere Startplätze.
Anmeldung dafür: 17:30-17:45 vor Ort
Es gelten die "üblichen" Slamregeln: (2 x) 5 Minuten für eigene Texte, keine Requisiten und Kostüme, kein vorwiegender Gesang.
Wegbeschreibung siehe hier: http://www.daswerk.org/typo3temp/pics/b5c3256ff8.png
www.daswerk.org/kunst-am-kanal.html
Und farce vivendi feiert mit, nämlich mit einem Poetry Slam.
FARCE VIVENDI SLAM
Sa, 12.8., 18:00-20:00
Das Werk
9, Spittelauer Lände 12
open air davor (bzw. bei Schlechtwetter drinnen)
Moderation: melamar & Andi Pianka
Eintrit frei(willige Spende) - gilt auch für's übrige Veranstaltungsprogramm, zu dem ihr ebenso eingeladen seid!
Neben ein paar FixstarterInnen vergeben wir vor Ort noch 5 weitere Startplätze.
Anmeldung dafür: 17:30-17:45 vor Ort
Es gelten die "üblichen" Slamregeln: (2 x) 5 Minuten für eigene Texte, keine Requisiten und Kostüme, kein vorwiegender Gesang.
Wegbeschreibung siehe hier: http://www.daswerk.org/typo3temp/pics/b5c3256ff8.png
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