Mittwoch, 5. Februar 2020
Dienstag, 26. November 2019
Wer zu spät kommt, darf dennoch zur Tafelrunde
Nach einer heuer recht langen
Sommerpause kehrte das 68. farce vivendi Open Mic unter der gewohnten
Moderation von MELAMAR und ANDI PIANKA wieder ins Cafe
Benno zurück. Im Unterschied zu den beiden letzten Veranstaltungen
mit überaus vielen Teilnehmenden schlug das Pendel diesmal in die
andere Richtung aus, wodurch es ein recht „familiärer“ Abend
wurde, der dafür die Möglichkeit eines längeren gemütlichen
Ausklangs bot.
Die Brexit-Münze ernannte ANDI
PIANKA zum ersten Eisbrecher. In seinem Dramolett drang Herbert
K. in die Villa Kunterbunt ein und wollte das dortige Pferd
beschlagnahmen, ehe eine Dea ex machina die Situation klärte.
GEORG HARLEKIN, der seinen
zweiten Gedichtband herausgebracht hat, überraschte uns, indem er
sich sprachexperimentell covernd durch diverse Crescendi und andere
Tonstärken bewegte.
KLAUS SINOWATZ hat neue Gedichte
geschrieben, die u.a. von Klangklang, Totengräbern, dem Antillengrackel,
einem zweiten Memory und einem Dingsbums handelten.
PATRICK RYBACK, erstmals beim fv
Open Mic mit dabei, brachte ebenfalls Lyrik in Form zweier Gedichte
über Spatz und Katze sowie das Nichtwissen darüber, wer man sei.
HEIDI WIMMER ist, wie sie sagt,
Spezialistin für die Vorstadt. So begegnete in ihrem Text an einem
Sonntag im Cafe Susi eine gewisse Flora einem Algerier namens
Jean-Luc.
MICHAEL TEUBL, zweiter
fv-Debütant des Abends, las eine erotische Geschichte, in der nicht
nur Milch und Honig flossen, sondern auch in den dritten Stock des
Gemeindebaus geflogen wurde.
CHRISTIAN SCHREIBMÜLLER
beendete schließlich die erste Hälfte, indem er über Sinn, Unsinn
und Eigensinn sinnierte sowie das Beschreiben des Unbeschreibbaren.
Es wurde PAUSE. Und nachdem alle
Angemeldeten bereits dran gekommen waren, gab es eine zweite Runde
für alle, die nochmal auf die Bühne wollten.
Doch noch zuvor gab MELAMAR die
zweite Eisbrecherin. Aus ihrem Lyrikband „Poetisiaka“ gab es per
Juke-Box-Verfahren (das Publikum durfte sich Seitenzahlen wünschen)
drei Gedichte, die von den Jahreszeiten, der Rede an einen Säufer sowie Bomben handelten.
CHRISTIAN SCHREIBMÜLLER wurde im
Dialekt „grampert“ und „schee“.
MICHAEL TEUBL las von der
Vergänglichkeit und dem „Leb wohl“.
PATRICK RYBACK wurde erst
seemännisch-verliebt und danach dialektal.
KLAUS SINOWATZ äußerte sich wieder
lyrisch, u.a. zu Hatschi Bratschis Luftballon.
GEORG HARLEKIN endete schließlich mit
drei Gedichten zu Moment, Wind und Fokus.
So endeten die Darbietungen auf der
Bühne – für's fv Open Mic eher ungewöhnlich – bereits gegen 22
Uhr. Somit konnten zwei erst später eingelangte auftrittswillige
(uns und unserer Anthologie nicht gänzlich unbekannte) AutorInnen
leider keine Berücksichtigung auf der Bühne mehr finden, dafür
aber eine gesellige mit am Tisch beim gemütlichen Ausklang des
Abends.
Das war's also für 2019. Vielen
herzlichen Dank für eure Darbietungen und Besuche! 2020 wird
farce-vivendi-mäßig etwas anders ablaufen als 2019, aber dazu
demnächst mehr. Wir freuen uns jedenfalls, euch voraussichtlich im
Februar 2020 wiederzusehen (Datum geben wir bald bekannt), nämlich konkret am 13.02.2020.
P.S.: Unsere fv-Anthologie unterliegt
keinen Haltbarkeitsdaten und keinen Halbwertszeiten, sondern ist
auch nach wie vor überaus genießbar (angeblich soll sie sich auch
im Dezember von manch häuslichen Nadelbäumen oder so angezogen
fühlen, aber befragt sie dazu lieber gleich selber...).
Diesbezügliche dezemberische Empfehlung: Buchhandlung OrtnerBücher (8.,
Tigergasse 19 G, Ecke Pfeilgasse).
Donnerstag, 14. November 2019
Mittwoch, 9. Oktober 2019
farce vivendi @ autumn / automne / otoño 2019
Breaking News, also brechende (natürlich im Sinne von bahnbrechend und ganz sicher nicht im Sinne von speibend) Neuigkeiten: Am Do, 21.11.2019 wird es nach einer längeren Sommerpause wieder ein farce vivendi Open Mic geben. Die Örtlichkeit wird - wie schon die letzten Male - wieder das Cafe Benno sein. Nähere und weitere Informationen werden folgen.
Donnerstag, 9. Mai 2019
16.5. Buchpräsentation: POETISIAKA (Lyrikband von melamar)
16.5.2019 / 19:30
WE OPEN SPACE
Arnsteingasse 30
1150 Wien
Die Autorin trägt ihre Texte vor, der Eintritt ist frei.
"mein wort hat nicht viel gewicht, doch so schlecht ist das gar nicht, denn ohne gewicht tragen die worte sich selbst und niemals bin ich zu schwach sie aufzuheben. und deshalb, weil meine worte kein gewicht haben in dieser welt, habe auch ich kein gewicht und deshalb, weil ich kein gewicht habe, koennen die worte mich immer tragen."
WE OPEN SPACE
Arnsteingasse 30
1150 Wien
Die Autorin trägt ihre Texte vor, der Eintritt ist frei.
"mein wort hat nicht viel gewicht, doch so schlecht ist das gar nicht, denn ohne gewicht tragen die worte sich selbst und niemals bin ich zu schwach sie aufzuheben. und deshalb, weil meine worte kein gewicht haben in dieser welt, habe auch ich kein gewicht und deshalb, weil ich kein gewicht habe, koennen die worte mich immer tragen."
Poetisiaka, das sind
poetische Texte aller Art. Es handelt sich um eine – bewusst weit
gefasste – Genrebezeichnung. Vielfalt ist Teil des Konzepts,
Planlosigkeit die Methode. Nicht aus Faulheit, sondern der
größtmöglichen Weite des Blickes wegen.
Poetisiaka wollen
Lust darauf machen, der Kreativität Raum zu geben. So wie
Aphrodisiaka zur Liebe anregen, wollen sie zur Poesie und zum eigenen
Schreiben verführen.
6:00 pm ... doors open > 7:30 pm ... poetry reading starts
food and drinks available, donation for artists appreciated :)
................................................
WE OPEN SPACE VIENNA - Arnsteingasse 30, 1150 Wien ...
in der Nähe von Wien Westbahnhof (U3, U6) > Straßenbahn 52, 60 oder Bus 12A (Mariahilferstraße/Geibelgasse)
6:00 pm ... doors open > 7:30 pm ... poetry reading starts
food and drinks available, donation for artists appreciated :)
................................................
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Mittwoch, 8. Mai 2019
Ein Muschipapst, zwei Bibeln, na sakra, vergelt's Gott!
Nachdem wir mit dem farce vivendi
Open Mic die letzten Male donnerstäglich unterwegs waren, wurde
es dieses Mal mittwöchlich. Wieder einmal war es eine bunte Mischung
aus uns bereits überaus bekannten Gesichtern und erstmaligen
Auftretenden. Wie gewohnt begleiteten MELAMAR und ANDI PIANKA
moderierend den Abend.
Der berühmte Münzwurf durch eine von
MELAMAR mitgebrachte mexikanisch-aztekische Münze ließ sie
sogleich als erste Eisbrecherin beginnen. Sie las einige Texte aus
ihrem soeben erscheinenden Gedichtband „Poetisiaka“ (welcher am
16.5. präsentiert wird – siehe Posting weiter oben).
THOMAS HINTERHOFERs Text „Google
Maps“ handelte u.a. von Sehnsüchten, Rupien, einem versinkenden
Orchester, Haydns Schädel und Mauretanien.
MARKUS, das erste Mal bei uns
auftretend, sang zwei Lieder: „Das Leben ist manchmal hart und
zart“ sowie „Blues me“ (oder womöglich „Blues mi“?)
GERHARD brachte drei Texte –
einen mittelalterlichen über eine holde Maid sowie zwei über seine
Katze und deren Ignoranz bzw. Abneigung ihm gegenüber.
PUSZTACOWBOY war der
Muschipapst. Ein erotischer Text über die religiös-politische
Strömung „Muschismus“ mit sehr vielen Wortspielereien.
KLAUS SINOWATZ war derjenige mit
den meisten Texten. Es gab Kurz- und Kürzestgedichte, darunter
1-Satz-Gedichte über Haushaltsgegenstände.
KRAMURI war dafür derjenige mit
dem kürzesten Auftritt. Er erzählte von einer „Na
Sakra“-Ostererlebnis einer Patientin sowie von arschigen
Luftballons.
CHRISTIAN „SCHREIBI“
SCHREIBMÜLLER leierte priesterlich (bzw. popenhaft) eine Litanei
mit dem mit Publikumsbeteiligung performten Refrain „Vergelt's
Gott!“
JOHANN hatte zwei
österreichische „Bibeln“ mit dabei, nämlich Boulevardzeitungen,
zu denen er performte. Dann gab es noch einen stillen Dialog zwischen
Nachbarn.
Danach ward Pause.
ANDI PIANKA war Eisbrecher #2
und brachte – passend zum 8. Mai – erst einen Text über elf
kleine Idiotitäre und danach ein apokalyptisches ABC.
MILENA las einige Gedichte, die
u.a. von einem vom Himmel fallenden Klamauk, Hügelzügen oder der
Toskana (meiner Geliebten) handelten.
REINHARD sang im Wiener Dialekt.
Erst „Bleib heut Nacht bei dir“, dann (mit ausgeborgtem Hut von
Pusztacowboy als Accessoire): „I bin ein Cowboy aus der Stadt“.
LAKSHMI begann mit einem
Jandl-artigen Dialog zwischen Frieda und Albert. Es folgte ein Text
um eine Idee, die mit einer Rose zu tun hatte.
MARTIN AUER sang mit
Mundharmonika von einem nach Kanal stinkenden Wienfluss (den er oft
mit dem Rad entlangfährt). Und danach von blühenden Linden.
STEFAN PETER kam unlängst zu
Sturz (der Autor dieser Zeilen 2 Tage nach dem Open Mic auch,
allerdings mit ungravierenderen Folgen, Anm.) und verarbeitete das in
seinem Text „Sturztrauma“.
GABRIEL war das erste Mal mit
dabei. In seinem Lied ging es um die Brücke zur Welt zwischen einem
Kloster und einer Werbeagentur.
GEORG HARLEKIN hat ein neues
Buch, nämlich „Briefe an die Liebe, Teil 2“. Daraus las er u.a.
über Illusionen, Demokratie oder unbekannte Absender.
ILLY war überhaupt das erste
Mal auf einer Bühne. Es war ihr nicht anzumerken. Nach Gedichten
über ihr „Innen“ und das Feuer beendete sich sie mit einem
in-der-Früh-Biergedicht das 67. farce vivendi Open Mic.
Aber wie das so ist, gab es auch
diesmal einen gemütlichen Ausklang der letzten Verbliebenen bis weit
nach Mitternacht.
Uns wird es auch in Hinkunft geben,
allerdings sind die nächsten Open-Mic-Termine grad erst im Entstehen.
Deswegen noch kein Hinweis auf den nächsten Termin. Was wir aber
demnächst zu bieten haben, ist die schon zuvor erwähnte
Gedichtband-Präsentation von melamar sowie die zweite Präsentation
unserer fv-Anthologie am 21. Mai (Posting folgt).
Samstag, 4. Mai 2019
8.5. farce vivendi OPEN MIC @Cafe Benno
8.5.2019 / 19:30h
farce vivendi OPEN MIC
die offene Bühne für Literatur, Performance und Musik
Cafe Benno
Alser Straße 67 (Ecke Bennogasse)
1080 Wien
Moderation: melamar & Andi Pianka
Eintritt: Frei(e Spende)
Wir freuen uns über Publikum ebenso wie über auftrittswillige Autor/innen, Liedermacher/innen, etc.
poesie das bist du!
poezia eşti tu!
POETRY THAT´S YOU!
poesia eres tú!
诗歌,就是你!
Thơ ca là bạn!
poezja to jesteś ty!
ARTIST INFO:
5 min fuer deinen text / deinen song / deine performance
alle sprachen und stile willkommen!
1 freigetränk
5 min for your text / song / performance
all styles and languages welcome!
1 free drink
5 minutos para tu texto / canción / performance
todos los estilos e idiomas bienvenidos!
1 bebida libre
farce vivendi OPEN MIC
die offene Bühne für Literatur, Performance und Musik
Cafe Benno
Alser Straße 67 (Ecke Bennogasse)
1080 WienModeration: melamar & Andi Pianka
Eintritt: Frei(e Spende)
Wir freuen uns über Publikum ebenso wie über auftrittswillige Autor/innen, Liedermacher/innen, etc.
poesie das bist du!
poezia eşti tu!
POETRY THAT´S YOU!
poesia eres tú!
诗歌,就是你!
Thơ ca là bạn!
poezja to jesteś ty!
ARTIST INFO:
5 min fuer deinen text / deinen song / deine performance
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1 freigetränk
5 min for your text / song / performance
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1 free drink
5 minutos para tu texto / canción / performance
todos los estilos e idiomas bienvenidos!
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